Résidence Internationale

Künstlerresidenzen in Frankfurt

    Das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main organisiert seit 1990 ein Künstleraustauschprogramm, das mit Partnerschaften in Budapest und Salzburg begann und inzwischen neun Städte in der ganzen Welt umfasst. Bis heute haben rund neunzig Frankfurter Künstler an diesen interkulturellen Aufenthalten teilgenommen; ebenso viele ausländische Künstler wurden für eine Residenz in Frankfurt empfangen. Ziel des Austauschprojektes ist die Förderung des künstlerischen Austauschs zwischen kulturell engagierten Städten. Ausländische Künstler haben die Möglichkeit, zwei bis drei Monate lang in Frankfurt zu leben und zu arbeiten und erhalten von der Stadt ein Atelier und ein monatliches Taschengeld. Gleichzeitig und unter äquivalenten Bedingungen absolvieren Künstler aus Frankfurt einen Residenzaufenthalt in einer der Partnerstädte.

    Das Residenzprogramm beschränkt sich nicht auf finanzielle Unterstützung, sondern will vor allem den künstlerischen Austausch fördern. Die Teilnehmer sammeln neue Eindrücke und Erlebnisse und knüpfen Kontakte zu potenziellen Partnern für zukünftige Kunstprojekte. Ziel des Projektes ist also auch der Aufbau eines internationalen Netzwerks zwischen den Künstlern aus Frankfurt und der Welt.

    Das Projekt begann 1990 mit Partnerschaften zwischen Frankfurt, Budapest und Salzburg, die noch heute bestehen. Inzwischen wurde das Programm auf Helsinki, Seoul, Antwerpen, Wien, Dubrovnik, Straßburg und Salvador da Bahia ausgeweitet.

    Bei ihrem Aufenthalt in Frankfurt wohnen und arbeiten die Residenzteilnehmer in den  2005 vom Kulturamt Frankfurt eingerichteten Atelierwohnungen im Kulturbunker in der Schmickstraße.